- 754 Jahre Hatzbach

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Ein Kernprojekt ist jetzt vollendet

Quelle: OP vom 10.05.2016

 

Das Dreiländereck steht im Zentrum

Quelle: OP vom 07.05.2016

 

Ein langgehegter Wunsch wird wahr

Quelle: OP vom 06.05.2016

 

Kleines Dorf mit großen Vorhaben

Quelle: OP vom 30.04.2016

 


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Lebendiger Adventskalender 12

2014-12-12: Waltraud + Horst Erdel

Lebendiger Adventskalender in Hatzbach - Öffnung des Kalendertürchens Nummer 12 am 12.12.2014

Das Adventsfenster war unter dem Motto „Licht und Hoffnung“ mit Gegenständen erzgebirgischer Holzkunst dekoriert.

Mit Hinweis auf die Räuchermännchen, die beiden Nussknacker, den Schwibbogen, den Lichterengel, die Pyramide und den Lichterbergmann erläuterte Horst Erdel, dass keine Region in Deutschland enger mit dem Weihnachtsfest verbunden ist und nirgends Weihnachten inniger gefeiert wird, als im Erzgebirge. Dort dauert die traditionelle Erzgebirgsweihnacht sechs Wochen, beginnt mit der Andreasnacht am 30. November und endet mit Hohneujahr am 6. Januar. Zu Beginn dieser Zeit werden überall Kisten und Schachteln von den Dachböden geholt und mit den darin verpackten dekorativen Holzprodukten die Wohnungen und die Fenster geschmückt: Es ist Weihnachtszeit im Erzgebirge.

Der Ursprung der ganz besonderen erzgebirgischen Weihnachtstraditionen liegt in den einstigen Lebensbedingungen der Bergleute. Seit dem Mittelalter gruben sie hier nach Silber, Zinn, Blei, Kobalt und anderen Erzen und begründeten mit ihrer Arbeit den Reichtum Sachsens. Die Dunkelheit des Schachtes, in der sich die Bergleute täglich Entbehrungen und Gefahren aussetzten, ließ das Licht zum wichtigsten Gut ihres Lebens werden. Es bedeutete für den Bergmann Wärme, Leben, Hoffnung und Sicherheit. Besonders groß war die Sehnsucht nach dem Licht in den kurzen, kalten Tagen des Winters, in der Zeit, in der auch das Weihnachtsfest liegt. Die schwere Arbeit im Bergwerk begann vor Anbruch des Tages und die Bergmänner kamen erst wieder nach Hause, wenn es bereits dunkel war.

Der Erzbergbau kam im 17. Jahrhundert weitgehend zum Erliegen und so mussten sich die Erzgebirgler neue Erwerbsmöglichkeiten suchen. Da Holz als Rohstoff in der Natur ausreichend vorhanden war, wurde aus der früheren Feierabendbeschäftigung der Bergleute die neue Erwerbsgrundlage. Die Bergbaufamilien im Erzgebirge haben in ihrer Not mit der Herstellung von Gebrauchsgegenständen, Spielzeug und Weihnachtsdekoration begonnen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Aus dieser misslichen Lage entwickelte sich ein neuer, eigener Industriezweig im Erzgebirge.

Der Lichterbergmann und der lichtertragende Engel zählen zu den bekanntesten Symbolfiguren des Erzgebirges, die seither unter den geschickten Händen der Spielzeugmacher in phantasievollen Varianten entstanden sind.

Weit verbreitet war und ist im Erzgebirge der Brauch, dass jeder Junge bei der Geburt einen Bergmann und jedes Mädchen bei der Geburt einen Engel als Geschenk bekam und diese später bei der Heirat mit in die Ehe einbrachten. In der Weihnachtszeit wurde das Figurenpaar mit angezündeten Kerzen ins Fenster gestellt, um die Stube drinnen und die Winternacht draußen gleichermaßen zu erhellen. Kamen Kinder hinzu, so wurde für jedes, je nachdem, ob es ein Junge oder ein Mädchen war, eine Bergmanns- oder Engelsfigur aufs Fensterbrett zu den übrigen Figuren gestellt.

Der Schwibbogen war anfangs kein Symbol der Weihnachtszeit, sondern stellte vielmehr die Problematik der damaligen Zeit dar. Die Menschen stellten die leuchtenden Schwibbögen in die Fenster, damit die Bergleute auch im Dunkeln den Weg nach Hause fanden. Auch noch heute wird an dieser Tradition festgehalten und in der Weihnachtszeit darf ein erzgebirgischer Schwibbogen im Fenster nicht fehlen.

Seinen Ursprung hat der Schwibbogen - wie sollte es anders sein - im Bergbau. Die Bergleute hingen zur Mettenschicht ihre Grubenlampen am halbrunden Stolleneingang auf, wodurch dieser im Lichterschein erstrahlte. Mettenschicht, so wurde die Weihnachtsandacht im Stollen nach der letzten Schicht des Jahres vor Heiligabend genannt. Ein Mann namens Johann Teller soll einen besonderen Kerzenleuchter aus Eisen hergestellt haben, den er für die Mettenschicht gestaltet hat und dessen Form dem Zugang zum Stollen nachempfunden gewesen sein soll. Dieser war Vorbild für die später angefertigten Schwibbögen.

Gefertigt waren die Schwibbogen ursprünglich aus Schmiedeeisen oder Schwarzblech. Erst in deutlich jüngerer Zeit wurde der Schwibbogen dann mehr und mehr aus Holz gefertigt und auch die Motive änderten sich. Neben bekannten Szenen aus der Bibel, wie etwa dem Sündenfall, traten immer öfters auch ganz alltägliche Motive, etwa aus der Welt der Bergmänner oder aber aus der zeitgenössischen Volkskunst hinzu.

Die kunstvollen erzgebirgischen Schwibbögen haben, ebenso wie die anderen weihnachtlichen Symbole, inzwischen Ihren Weg in die gesamte Welt gefunden und das Weihnachtsland Erzgebirge bekannt gemacht.

Horst Erdel

Schulklassen 1961

1 Dieter Drescher
16 Friedhelm Schmidt
31 Traudel Linker
2 Reinhard Wagner
17 Helmut Emmerich
32 Gerlinde Olschewski
3 Paul Schnell
18 Elisabeth Schmidt
33 Elfriede Schmidt
4 Joachim Schwiezke
19 Annelie Schmidt
34 Brigitte Henkel
5 Lothar Martin
20 Anneliese Schmidt
35 Helga Losekam
6 Wolfgang Klee
21 Marianne Balzer
36 Erna Kurz
7 Herbert Möller
22 Ingrid Wagner
37 Margita Kuhfuß
8 Gerhard Naß
23 Waltraud Kuhfuß
38 Doris Henkel
9 Waltraud Olschewski
24 Brunhilde Schnell
39 Margit Henkel
10 Adelheid Henkel
25 Karl Schmidt
40 Helmut Kehr
11 Hannelore Rauch
26 Waltraud Linker
41 Walter Schmidt
12 Rosemarie Olschewski
27 Edeltraud Immel
42 Paul-Heinz Schmidt
13 Giesela Kurz
28 Elke Dippel
43 Hans Pauler
14 Manfred Diehl
29 Elfriede Henkel
44 Lehrer Karl-Heinz Kirsch
15 Hans Schnell
30 Gretel Henkel
45 Marianne Lösch

Bild und Namen von Gerlinde und Helmut Kehr

Schulklassen 1930

1 Elisabeth Pausch 18 Martha Immel 35 Heinrich Dippel
2 Katharina Schildwächter 19 Erika Seibert 36 Johannes Schmidt
3 Leni Schneller 20 Hans Schmidt ‡ 37 Heinrich Schmidt
4 Hildegard Seibert 21 Fritz Wagner 38 Hans Schnell
5 Maria Balzer 22 Margarethe Martin 39 Ernst Morneweg
6 Elisabeth Bossenberger 23 Margarethe Naß 40 Konrad Kehr
7 Henriette Schmidt 24 Anna Drescher 41 Hans Morneweg
8 Maria Mergel 25 Leni Seibert 42 Heinrich Naß
9 Anna Trölpich 26 Peter Seibert (Lehrer) 43 Paul Losekam
10 Katharina Losekam 27 Heinrich Trier 44 Heinrich Balzer
11 Margarethe Pausch 28 Heinrich Drescher 45 Philipp Immike ‡
12 Margarethe Haar 29 Karl Bötel ‡ 46 Karl Immike
13 Elisabeth Trier 30 Heinrich Balzer ‡ 47 Heinrich Seibel ‡
14 Anna Pausch 31 Heinrich Dewald 48 Heinrich Immike
15 Anneliese Happel 32 Willi Henkel 49 Konrad Losekam
16 Elisabeth Klee 33 Konrad Dewald ‡ 50 Johannes Schmidt
17 Luise Drescher 34 Georg Henkel ‡ ‡ : im 2. Weltkrieg 1939-1945 gefallen

Besonderen Dank für das Bild und die Unterstützung bei der Namenszuordnung an unser "ältestes Mädchen" in Hatzbach - Elisabeth Schwiezke - und an Fam. Nebe aus Winterscheid (Gisela Kurz)!