- 754 Jahre Hatzbach

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Hessenschau vom 29.03.2011 (mit freundlicher Genehmigung des Hessischen Rundfunks)

Hatzbote - Ortsdiener Uwe Jüngst 013

Ortsdiener 013

Hessentag

Von dieser Stelle aus möchte ich ganz einfach mal die Gelegenheit nutzen, um den zahlreichen Hatzbacher Ehrenamtlichen aus Ortsbeirat, Vereinen, Feuerwehr aber auch allen engagierten Bürgern zu danken.

Bei der Flut an Sitzungen und Treffen wissen die „Meckes und Co“ oft zu Beginn einer Sitzung nicht, ob es diesmal um Ortspolitik, die Dorferneuerung, den Bunten Abend, die 750-Jahrfeier oder den von allen so geliebten und uns von der Stadt übergestülpten Hessentag 2010 geht.

Es kann nicht sein, dass ehrenamtlich tätige Bürger, die unzählige Stunden ihrer Freizeit investieren, aufgefordert werden in der Woche des Hessentages Urlaub zu nehmen, während städtische Angestellte für die gleichen Aktivitäten bezahlte Überstunden anhäufen. Immerhin wurde den Helfern unlängst ein Helfer-Tshirt mit dem Hessentagslogo versprochen.

Wie aus gut informierten Kreisen berichtet wurde, plant die Stadt, die Stadtverwaltung von Juli bis Dezember zu schließen, damit die vom Hessentag gestressten Angestellten der Stadtverwaltung ihre Überstunden abfeiern können.

Bürgermeister Vollmer plant weiterhin, dass die Ehrenamtlichen der Stadtteile in dieser Zeit unentgeltlich die Verwaltungstätigkeiten übernehmen, damit er in seinem Haus in Bayern die letzten Vorbereitungen für seinen Ruhestand im nächsten Jahr treffen kann.
Bürgermeister Vollmer fühlt sich in Bayern offensichtlich deshalb so heimisch, da die Alpenlandschaft ihn an die - durch die Ausrichtung des Hessentages - angehäuften Schuldenberge der Stadt erinnert.

Um die Schulden zu reduzieren, werden umfangreiche Gebührenerhöhungen auf die Bewohner zukommen: Die Erhöhung der Kindergartengebühren und der Grundsteuer sowie die Reduzierung der freiwilligen Leistungen der Stadt wurden ja bereits angekündigt.
Die blanke Panik seitens der Stadt wird allerdings erst beim Betteln um den Millionenzuschuss durch den Kreis deutlich. Hier gilt offensichtlich nicht die alte Regel: Wer bestellt bezahlt.

Das Ganze ist, wie wenn man sich ein neues Auto bestellt und dann bei der Sozialhilfe einen Zuschuss beantragt.

Das Fazit des Hessentages wird sicherlich in einigen Jahren sein:

Man hat uns zwar Pink präsentiert, dafür sieht die finanzielle Zukunft jetzt alles andere als rosig aus!

Schulklassen 1930

1 Elisabeth Pausch 18 Martha Immel 35 Heinrich Dippel
2 Katharina Schildwächter 19 Erika Seibert 36 Johannes Schmidt
3 Leni Schneller 20 Hans Schmidt ‡ 37 Heinrich Schmidt
4 Hildegard Seibert 21 Fritz Wagner 38 Hans Schnell
5 Maria Balzer 22 Margarethe Martin 39 Ernst Morneweg
6 Elisabeth Bossenberger 23 Margarethe Naß 40 Konrad Kehr
7 Henriette Schmidt 24 Anna Drescher 41 Hans Morneweg
8 Maria Mergel 25 Leni Seibert 42 Heinrich Naß
9 Anna Trölpich 26 Peter Seibert (Lehrer) 43 Paul Losekam
10 Katharina Losekam 27 Heinrich Trier 44 Heinrich Balzer
11 Margarethe Pausch 28 Heinrich Drescher 45 Philipp Immike ‡
12 Margarethe Haar 29 Karl Bötel ‡ 46 Karl Immike
13 Elisabeth Trier 30 Heinrich Balzer ‡ 47 Heinrich Seibel ‡
14 Anna Pausch 31 Heinrich Dewald 48 Heinrich Immike
15 Anneliese Happel 32 Willi Henkel 49 Konrad Losekam
16 Elisabeth Klee 33 Konrad Dewald ‡ 50 Johannes Schmidt
17 Luise Drescher 34 Georg Henkel ‡ ‡ : im 2. Weltkrieg 1939-1945 gefallen

Besonderen Dank für das Bild und die Unterstützung bei der Namenszuordnung an unser "ältestes Mädchen" in Hatzbach - Elisabeth Schwiezke - und an Fam. Nebe aus Winterscheid (Gisela Kurz)!